Terrasse selber machen – Tipps für Heimwerker

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Stell dir vor, die Sonne kitzelt deine Nase, ein leichter Wind weht und du genießt einen kühlen Drink auf deiner eigenen, selbstgebauten Terrasse. Klingt das nicht traumhaft? Eine Terrasse ist nicht nur eine Erweiterung deines Wohnraums, sondern auch ein Ort der Entspannung, der Begegnung und der Lebensfreude. Und das Beste daran: Du kannst dir diesen Traum mit etwas handwerklichem Geschick und den richtigen Tipps selbst erfüllen!

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Terrasse selber machen: Dein Weg zum persönlichen Lieblingsplatz

Eine Terrasse selber zu bauen mag zunächst wie eine große Herausforderung erscheinen. Aber keine Sorge, mit einer guten Planung, dem richtigen Werkzeug und ein paar hilfreichen Tricks wird dein Projekt zum Erfolgserlebnis. Wir begleiten dich Schritt für Schritt auf deinem Weg zur Traumterrasse und zeigen dir, wie du Fehler vermeidest und das Beste aus deinem Vorhaben herausholst.

Warum du deine Terrasse selbst bauen solltest

Es gibt viele gute Gründe, die für den Selbstbau einer Terrasse sprechen:

  • Kostenersparnis: Du sparst die Kosten für Handwerker und kannst das Budget in hochwertige Materialien investieren.
  • Individuelle Gestaltung: Du bestimmst selbst das Design, die Materialien und die Größe deiner Terrasse. So entsteht ein Unikat, das perfekt zu deinem Stil und deinen Bedürfnissen passt.
  • Befriedigung: Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen und das Ergebnis jeden Tag zu genießen.
  • Wertsteigerung der Immobilie: Eine schöne Terrasse wertet dein Haus auf und macht es für potenzielle Käufer attraktiver.

Der Bau einer eigenen Terrasse ist also nicht nur ein Projekt für den Sommer, sondern eine Investition in deine Lebensqualität und dein Zuhause.

Die Planung: Das A und O für deine Traumterrasse

Bevor du mit dem Bau beginnst, ist eine sorgfältige Planung unerlässlich. Nimm dir ausreichend Zeit, um alle Aspekte zu berücksichtigen und vermeide so unnötige Fehler und Kosten.

Standortwahl: Wo soll deine Terrasse entstehen?

Der Standort deiner Terrasse ist entscheidend für dein Wohlbefinden. Überlege dir, welche Himmelsrichtung am besten geeignet ist:

  • Süden: Hier genießt du die meiste Sonne, ideal für Sonnenanbeter.
  • Westen: Perfekt für laue Sommerabende und romantische Sonnenuntergänge.
  • Osten: Ideal für ein entspanntes Frühstück in der Morgensonne.
  • Norden: Hier ist es am kühlsten, ideal für heiße Sommertage.

Berücksichtige auch die Nähe zum Haus, die Privatsphäre und den Schutz vor Wind und Wetter.

Größe und Form: Wie viel Platz brauchst du?

Die Größe deiner Terrasse sollte sich nach deinen Bedürfnissen richten. Überlege dir, wie viele Personen du regelmäßig bewirten möchtest, welche Möbel du aufstellen möchtest und ob du Platz für Pflanzen oder einen Grill benötigst. Auch die Form der Terrasse spielt eine Rolle. Rechteckige oder quadratische Terrassen sind am einfachsten zu bauen, aber auch individuelle Formen sind möglich.

Materialauswahl: Welcher Stil passt zu dir?

Die Wahl des richtigen Materials ist entscheidend für die Optik und die Haltbarkeit deiner Terrasse. Hier sind einige beliebte Optionen:

  • Holz: Holz ist ein natürliches und warmes Material, das eine gemütliche Atmosphäre schafft. Beliebte Holzarten sind Douglasie, Lärche, Bangkirai oder WPC (Wood-Plastic-Composite).
  • Stein: Stein ist ein robustes und langlebiges Material, das sich gut in den Garten integriert. Beliebte Steinarten sind Naturstein, Betonstein oder Keramikplatten.
  • Beton: Beton ist ein modernes und vielseitiges Material, das sich gut für minimalistische Designs eignet.

Wähle das Material, das dir am besten gefällt und das zu deinem Haus und Garten passt. Achte auch auf die Pflegeleichtigkeit und die Witterungsbeständigkeit.

Tabelle: Vergleich verschiedener Terrassenmaterialien

Material Vorteile Nachteile Preis (ungefähre Angabe)
Holz (Douglasie) Natürlich, warm, relativ günstig Pflegeintensiv, kann verwittern 20-40 €/m²
Holz (Lärche) Robust, langlebig, natürliche Optik Etwas teurer als Douglasie, Pflege notwendig 30-50 €/m²
Holz (Bangkirai) Sehr robust, langlebig, edle Optik Teuer, muss geölt werden 50-80 €/m²
WPC Pflegeleicht, langlebig, splitterfrei Nicht so natürlich wie Holz, kann sich aufheizen 40-70 €/m²
Naturstein Sehr langlebig, natürliche Optik, wertsteigernd Teuer, Verlegung aufwändig 60-150 €/m²
Betonstein Robust, günstig, viele Designs verfügbar Kann kühl wirken, nicht so natürlich wie Stein 25-50 €/m²
Keramikplatten Pflegeleicht, frostbeständig, viele Designs Kann teuer sein, Verlegung aufwändig 40-100 €/m²

Die Genehmigung: Brauchst du eine Baugenehmigung?

Informiere dich vor Baubeginn bei deiner Gemeinde oder deinem Bauamt, ob du eine Baugenehmigung für deine Terrasse benötigst. Die Bestimmungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In der Regel benötigst du eine Genehmigung, wenn die Terrasse eine bestimmte Größe überschreitet oder an öffentliche Flächen grenzt.

Terrasse selber bauen: Schritt für Schritt Anleitung

Nach der Planung geht es an die Umsetzung. Wir zeigen dir, wie du deine Terrasse Schritt für Schritt selbst bauen kannst.

Schritt 1: Vorbereitung des Untergrunds

Ein stabiler Untergrund ist das A und O für eine langlebige Terrasse. Befreie die Fläche von Pflanzen, Steinen und Unebenheiten. Hebe den Boden etwa 20-30 cm tief aus und fülle ihn mit einer Schicht Schotter auf. Verdichte den Schotter mit einer Rüttelplatte, um eine ebene und stabile Grundlage zu schaffen. Auf den Schotter kommt eine Schicht Splitt, die ebenfalls verdichtet wird.

Schritt 2: Bau des Unterbaus (bei Holzterrassen)

Für eine Holzterrasse benötigst du einen Unterbau aus Holzbalken oder Aluminiumprofilen. Lege die Balken oder Profile im Abstand von 40-50 cm aus und achte darauf, dass sie waagerecht ausgerichtet sind. Verwende gegebenenfalls Distanzstücke, um Unebenheiten auszugleichen. Befestige die Balken oder Profile mit Schrauben oder Winkeln am Untergrund.

Schritt 3: Verlegung der Terrassenplatten oder Dielen

Je nach Material verlegst du nun die Terrassenplatten oder Dielen. Beginne am besten an einer geraden Kante und arbeite dich Reihe für Reihe vor. Achte auf einen gleichmäßigen Abstand zwischen den Platten oder Dielen. Bei Holzterrassen werden die Dielen mit Schrauben oder Clips am Unterbau befestigt. Bei Steinterrassen werden die Platten in ein Splittbett gelegt oder mit Mörtel verfugt.

Schritt 4: Verfugung und Oberflächenbehandlung

Nach der Verlegung werden die Fugen mit speziellem Fugenmörtel verfüllt. Bei Holzterrassen solltest du die Oberfläche mit einer Holzschutzlasur oder einem Öl behandeln, um das Holz vor Witterungseinflüssen zu schützen. Bei Steinterrassen kannst du die Oberfläche mit einer Imprägnierung versehen, um sie wasserabweisend zu machen.

Schritt 5: Gestaltung und Dekoration

Nun kommt der schönste Teil: Die Gestaltung und Dekoration deiner Terrasse. Stelle deine Gartenmöbel auf, pflanze Blumen und Kräuter in Kübeln und sorge für eine gemütliche Beleuchtung. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

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Die richtige Pflege: So bleibt deine Terrasse lange schön

Damit du lange Freude an deiner Terrasse hast, ist die richtige Pflege wichtig. Hier sind ein paar Tipps:

  • Holzterrassen: Reinige deine Holzterrasse regelmäßig mit einem milden Reiniger und einer Bürste. Öle oder lasiere das Holz ein- bis zweimal pro Jahr, um es vor Witterungseinflüssen zu schützen.
  • Steinterrassen: Reinige deine Steinterrasse mit einem Hochdruckreiniger oder einer Bürste. Entferne Unkraut und Moose regelmäßig.
  • Allgemein: Schütze deine Terrassenmöbel vor Regen und Schnee. Reinige sie regelmäßig mit einem feuchten Tuch.

Mit der richtigen Pflege bleibt deine Terrasse lange schön und einladend.

Terrasse selber machen: Werkzeug und Materialliste

Um deine Terrasse selbst zu bauen, benötigst du das richtige Werkzeug und Material. Hier ist eine Liste, die dir hilft, den Überblick zu behalten:

Werkzeugliste:

  • Schaufel und Spaten
  • Rüttelplatte
  • Wasserwaage
  • Zollstock und Bleistift
  • Bohrmaschine und Schraubendreher
  • Säge (Hand- oder Kreissäge)
  • Hammer und Gummihammer
  • Richtscheit
  • Fugenkratzer
  • Besen und Eimer
  • Eventuell: Hochdruckreiniger

Materialliste:

  • Schotter und Splitt
  • Holzbalken oder Aluminiumprofile (für Holzterrassen)
  • Terrassenplatten oder Dielen
  • Schrauben oder Clips (für Holzterrassen)
  • Fugenmörtel
  • Holzschutzlasur oder Öl (für Holzterrassen)
  • Imprägnierung (für Steinterrassen)
  • Unkrautvlies (optional)

Erstelle eine detaillierte Einkaufsliste und besorge alle Materialien rechtzeitig, bevor du mit dem Bau beginnst.

Inspirationen: Gestalte deine Terrasse individuell

Lass dich von unseren Ideen inspirieren und gestalte deine Terrasse ganz nach deinem Geschmack:

  • Mediterraner Stil: Verwende Natursteinplatten, Terrakotta-Töpfe und mediterrane Pflanzen wie Lavendel, Oleander und Zitrusbäume.
  • Moderner Stil: Verwende Betonplatten, minimalistische Möbel und klare Linien.
  • Landhausstil: Verwende Holzdielen, gemütliche Möbel und üppige Blumenbeete.
  • Asiatischer Stil: Verwende Bambus, Kies und japanische Ahornbäume.

Kombiniere verschiedene Stile und Elemente, um deine ganz persönliche Traumterrasse zu erschaffen.

Terrasse selber machen: Tipps vom Profi

Hier sind noch ein paar zusätzliche Tipps, die dir beim Bau deiner Terrasse helfen:

  • Arbeite sauber und präzise: Achte auf genaue Maße und eine waagerechte Ausrichtung.
  • Verwende hochwertiges Material: Spare nicht am falschen Ende, sondern investiere in langlebige Materialien.
  • Lass dich beraten: Hole dir Tipps von Fachleuten oder anderen Heimwerkern.
  • Nimm dir Zeit: Plane ausreichend Zeit für das Projekt ein und lass dich nicht stressen.
  • Hab Spaß: Der Bau einer Terrasse soll Spaß machen! Genieße den Prozess und sei stolz auf das Ergebnis.

Mit diesen Tipps und Tricks steht deinem Traum von der eigenen Terrasse nichts mehr im Wege. Leg los und verwandle deinen Garten in eine Wohlfühloase!

FAQ: Häufige Fragen zum Thema Terrasse selber machen

Benötige ich spezielle Werkzeuge für den Terrassenbau?

Ja, einige spezielle Werkzeuge erleichtern den Terrassenbau erheblich. Dazu gehören eine Rüttelplatte zum Verdichten des Untergrunds, eine Wasserwaage für die korrekte Ausrichtung, eine Bohrmaschine und ein Schraubendreher für Holzterrassen sowie eventuell ein Hochdruckreiniger für die Reinigung. Eine genaue Werkzeugliste findest du weiter oben im Text.

Wie lange dauert es, eine Terrasse selbst zu bauen?

Die Bauzeit hängt von der Größe und Komplexität der Terrasse sowie von deiner Erfahrung ab. Eine kleine, einfache Terrasse kann an einem Wochenende fertiggestellt werden, während eine größere, aufwändigere Terrasse mehrere Tage oder sogar Wochen in Anspruch nehmen kann. Plane ausreichend Zeit ein und lass dich nicht stressen.

Wie hoch sind die Kosten für den Selbstbau einer Terrasse?

Die Kosten hängen von der Größe der Terrasse, den verwendeten Materialien und den Werkzeugen ab. Eine einfache Holzterrasse kann für wenige hundert Euro gebaut werden, während eine größere Steinterrasse mehrere tausend Euro kosten kann. Erstelle vor Baubeginn eine detaillierte Kostenaufstellung, um den Überblick zu behalten.

Welches Holz ist am besten für eine Terrasse geeignet?

Für eine Holzterrasse eignen sich verschiedene Holzarten, darunter Douglasie, Lärche, Bangkirai oder WPC (Wood-Plastic-Composite). Douglasie ist relativ günstig, aber pflegeintensiv. Lärche ist robuster und langlebiger. Bangkirai ist sehr robust und edel, aber auch teuer. WPC ist pflegeleicht und langlebig, aber nicht so natürlich wie Holz. Wähle das Holz, das deinen Anforderungen und deinem Budget am besten entspricht.

Wie verlege ich Terrassenplatten richtig?

Terrassenplatten werden in der Regel in ein Splittbett gelegt oder mit Mörtel verfugt. Achte auf einen ebenen und stabilen Untergrund. Lege die Platten im gewünschten Muster aus und achte auf einen gleichmäßigen Abstand. Verfülle die Fugen mit speziellem Fugenmörtel. Eine genaue Anleitung findest du weiter oben im Text.

Wie pflege ich meine Terrasse richtig?

Die richtige Pflege hängt vom Material der Terrasse ab. Holzterrassen sollten regelmäßig gereinigt und geölt oder lasiert werden, um sie vor Witterungseinflüssen zu schützen. Steinterrassen sollten regelmäßig gereinigt und von Unkraut und Moosen befreit werden. Schütze deine Terrassenmöbel vor Regen und Schnee. Eine genaue Pflegeanleitung findest du weiter oben im Text.

Was muss ich bei der Entwässerung der Terrasse beachten?

Eine gute Entwässerung ist wichtig, um Staunässe zu vermeiden und die Lebensdauer der Terrasse zu verlängern. Sorge für ein ausreichendes Gefälle von etwa 1-2% vom Haus weg. Verwende wasserdurchlässige Materialien wie Splitt oder Kies. Installiere gegebenenfalls eine Drainage, um das Wasser abzuführen.

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